T-Systems: Wer nicht programmieren kann, fliegt

Posted by GSL-Team - 29. August 2018 - News, WebWirtschaft - No Comments

Ungefähr ein Drittel der Beschäftigten, die T-System entlassen will, verstünden die IT-Systeme zu wenig, könnten oft nicht programmieren und seien auch nicht in der Lage, diese Systeme zu betreuen,  sagte T-Systems-Chef Adel Al-Saleh der Computerwoche. T-Systems will rund 10.000 Stellen abbauen.

Diese sollen angeblich insbesondere auf das Management sowie den Dienstleistungs- und Personal-Bereich entfallen. Angestrebt sei eine größtmögliche Umverteilung der betroffenen Arbeitskräfte in andere Teile des Konzerns.

Es kostet 6.000 Mitarbeiter und 200 Niederlassungen in Deutschland

Die Telekom will laut einem Bericht vom Juni 2018 bei T-Systems weltweit in den nächsten drei Jahren 10.000 Arbeitsplätze abbauen, davon 6.000 in Deutschland. Von den derzeit 230 Niederlassungen in Deutschland sollen wahrscheinlich nur 20 erhalten bleiben.

Al-Saleh äußerte, dass sich auch mit einer reduzierten Anzahl von Geschäftsstellen Kundennähe erreichen lasse. Geschlossen würden bei der Aktion nicht nur kleinere Niederlassungen, sondern die Auswahl erfolge rein nach Effizienzkriterien.

Eher als die Kunden fordern das wohl die Anteilseigner

Die Begründung für den Kahlschlag von CEO Al-Saleh: “Wir müssen jedes Jahr zehn Prozent effizienter werden, das fordern die Kunden” Andere Stimmen sehen eher die Erwartungen der Anteilseigner als Triebfeder der Massenentlassungen und Schließung der meisten Niederlassungen.

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