Sky bedrängte Verbraucher zum Abo-Abschluss

Posted by GSL-Team - 26. Dezember 2019 - Magazin, News, WebWirtschaft - No Comments

Der Wettbewerb der großen Streaming-Dienste scheint härter zu werden. Jetzt hat die Bundesnetzagentur gegen Sky Deutschland wegen unerlaubter Telefonwerbung ein hohes Bußgeld von 250.000 Euro verhängt.

Bußgeld ist noch nicht rechtskräftig

Das gab die Regulierungsbehörde am Tag vor Heiligabend bekannt“Sky hat das Verbot unerlaubter Telefonwerbung wiederholt missachtet und Verbraucher teilweise in erheblicher Weise belästigt. Gegen solche Wiederholungstäter verhängen wir hohe Bußgelder”, ließ Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur in seiner Mitteilung wissen. Allerdings ist die Geldbuße noch nicht rechtskräftig, denn das Amtsgericht Bonn entscheidet noch über einen Einspruch.

Bei dem Regulierer waren ca.  1.000 Anzeigen zu unerlaubten Werbeanrufen von Sky zu für Pay-TV-Abonnements eingegangen. Sky gehört seit gut einem Jahr zum Kabelnetzbetreiber Comcast aus den USA. In den meisten der Fälle lag von den Angerufenen keine gültige Werbeeinwilligung zugrunde, andere hatten ihre Einwilligung inzwischen widerrufen.

Mittäter waren Adresshändler…

Zur Neukundengewinnung von Kunden hatte Sky externe Callcenter beauftragt und auch seine Werbe-Einwilligungen auf diese übertragen. Die Einwilligungen sollten eigentlich durch Online-Gewinnspiele beschafft werden.

Angeblich sollen die Betroffenen bei den Adresshändlern First Online Trading und Flow Factory Solutions an Gewinnspielen teilgenommen haben und dort bei der Anmeldung auch ihr Werbeeinverständnis abgegeben haben.

Nach den Ermittlungen der Bundesnetzagentur hatten die Betroffenen die Plattformen aber überhaupt nicht besucht und auch bei keinem Gewinnspiel ihre Einwilligung für Werbung erteilt.

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