Mobiltarife der Telekom werden deutlich teurer

Posted by GSL-Team - 16. Februar 2016 - News, WebWirtschaft - 2 Comments

Gerade erst hat sich die Deutsche Telekom vom Staat völlig unangemessene Wettbewerbsvorteile beim DSL-Ausbau, nämlich Milliardenzuschüsse und Konkurrenzfreiheit, zusichern lassen, und jetzt benimmt sich der Konzern bei den Mobiltarifen wie ein Monopolist: In zwei Monaten gehen die Preise für Mobil-Tarife der Deutschen Telekom deutlich nach oben.

Billigster Einstiegstarif ist ab dem 19. April 2016 der Tarif MagentaMobil S, der dann 34,95 Euro pro Monat kosten soll (heute 29,95 Euro pro Monat), MagentaMobil M und L kosten ab April dann auch jeweils 10 Euro mehr als heute. Alte 68er nennen sowas Staatsmonopolkapitalismus oder Stamokap.

Ein paar Zusatzleistungen wie beispielsweise kostenloses Roaming, die es dann dazugibt, sind eigentlich kaum wertlhaltige rosa Schleifchen um die Abzock-Pakete, denn bis zum kommenden Sommer sind die Roamingkosten durch neue Gesetzgebung kaum noch relevant. Weitere Einzelheiten zu den Preiserhöhungen der Deutschen Telekom finden Sie auch bei Heise.

 

2 comments

  • Markus Betha (1 comments) sagt:

    Was für eine schlechte Berichterstattung… Die Telekom bekommt kein Geld für die “Konkurrenzfreiheit”, sondern zahlt alles selber. Zudem dürfen die Konkurrenten ebenfalls dort ausbauen, so Sie mehr für den Breitbandausbau was getan haben. Was allerdings selten der Fall ist, da alle sich fast nur über die Telekom-Netze einmieten..

  • GSL-Team (29 comments) sagt:

    Was Sie nicht wahrhaben wollen, ist also schlechte Berichterstattung? Die Telekom zahlt alles selbsr? Und sperrt die Konkurrenz beim Vectoring nicht aus?

    Dann leben Sie wohl auf einem anderen Planeten – wir berichten hier über den Planeten Erde, System Sol… mfg Klaus

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