Kollege Roboter verdrängt uns vom Arbeitsplatz

Posted by GSL-Team - 9. Februar 2018 - Magazin, News, WebWirtschaft - No Comments

Roboter, Algorithmen und KIs machen vor Webschaffenden nicht halt.

Wenn man die neuesten Zahlen des Internationalen Robotikverbands IFR anschaut, die gestern veröffentlicht wurden, sollte man so langsam beginnen, sich Sorgen um seinen Arbeitsplatz zu machen.

Drei Prozent der Arbeiter sind schon Roboter

Denn Deutschland gehört zu den drei Ländern mit dem höchsten Automatisierungsgrad in der produzierenden Industrie. Nach dem aktuellen Bericht belegte die deutsche Fertigungsindustrie schon im Jahr 2016 mit 309 Robotern pro 10.000 Mitarbeitern weltweit den dritten Platz nach Südkorea und Singapur.

Die steigende Anzahl von Roboterinstallationen ist natürlich auf die zunehmende Automatisierung in der Elektronik-, Elektro- und Automobilindustrie zurück zu führen.

Auch Webworker sind gefährdetroboter

Wer aber dabei denkt, es träfe nur die Arbeiter am Fließband mit ihrem „greif hin, klapp auf, tu rein, zieh weg“ im Rahmen von Industrie 4.0, der ist „heavily on the woodway“ und macht den Fehler, der beispielsweise den Beruf des Technischen Zeichners komplett hat aussterben lassen – oder kennen Sie etwa noch einen?

Denn auch Webschaffende, die mit der Website-Erstellung und Website-Pflege ihre Brötchen verdienen, sollten sich jetzt besser Gedanken über ihr zukünftiges Einkommen machen, schließlich steht die ganze Macht der programmierten Intelligenz vom kleinsten Algorithmus bis zur mächtigsten KI schon vor der Tür und scharrt mit den Hufen…

Aktuelle Highlights intelligenter Algorithmen: Deepfakes

Besonders beeindruckend kommen gerade Algorithmen daher, die zum Beispiel in Videos die Gesichter der Handelnden komplett automatisch austauschen können. Aktuell werden diese Fähigkeiten hauptsächlich benutzt, um beispielsweise Pornofilm-Darstellern das Gesicht bekannter Schauspieler/-innen zu verpassen.

Schaut man sich diese sogenannten „Deepfakes“ auf Twitter oder Pornhub an, bekommt man eine Ahnung davon, was programmierte Intelligenz zu schaffen in der Lage ist – und das dürfte berechtigte Sorgen über die digitale Konkurrenz am Arbeitsplatz erzeugen.

Bild: Pixabay, geralt

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