Justizministerin Barley will lange Vertragslaufzeiten verbieten

Posted by GSL-Team - 31. März 2019 - News, WebWirtschaft - No Comments

Nach einem Bericht der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.will Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) jetzt lange Vertragslaufzeiten verbieten.

Grundsätzlich sollen Verträge nur noch Laufzeiten von maximal einem Jahr erlaubt sein. Das betrifft vor allem Verträge für Handys oder Festnetzanschlüsse. Ob auch Hosting-Verträge betroffen sind, ist noch nicht ganz klar erkennbar.

Teil eines Gesamtpakets

Das Ende für die üblichen Zweijahresverträge ist dem Bericht nach Teil eines Paketes, mit dem die Ministerin für die Verbraucher gegen vermutete Kostenfallen vorgeht und für das ein Eckpunktepapier aus ihrem Ministerium alle Änderungen auflistet.

Außer der Begrenzung der Vertragslaufzeiten richte sich das Vorhaben auch gegen unerlaubte Telefonwerbung und gegen  überhöhte Inkassokosten.

Für die FDP mehr eine Glaubensfrage…

Die FDP-Politikerin Willkomm kritisierte das Vorhaben und befürchtet steigende Preis wegen der kürzeren Vertragslaufzeiten. Die Anbieter würden sich gegen die Unsicherheit bei den Laufzeiten durch “heftige Preisaufschläge” absichern, will die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Katharina Willkomm, wissen und kritisierte Barleys Pläne als “Globuli”” Placebos”, die nur denen helfen, “die ganz fest daran glauben.”

Bild: Katharina Barley, Harald Krichel, CC BY-SA 4.0

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