Innovation aus China: Die In-Screen-Frontcam beim View 20

Posted by GSL-Team - 10. Dezember 2018 - Magazin, News, Sicherheit, WebWirtschaft - 1 Comment

Das neue Android-Smartphone View 20 der Huawei-Tochterfirma Honor soll ohne die als “Notch” bekannte Display-Einbuchtung auf den Markt kommen. Unter anderem berichtet Android Authority, dass Huawei jetzt in Hongkong intern erste Details zu dem Gerät genannt. Auch auf Twitter hat Huawei sein neuestes Smartphone schon kurz vorgestellt.

Honor View 20 mit innovativer In-Screen-Frontkamera

Danach soll die Frontkamera des View 20 direkt in das Display integriert sein, wie man auch in unserem Artikelbild von Huawei sieht. Oben links, nahe dem Bildschirmrand, ist eine 4,5 mm große, runde Öffnung für das Objektiv der Kamera in das Display eingelassen.

Laut einem Honor-Vertreter soll es sich dabei nicht nur um ein einfaches Loch handeln, sondern “die Struktur des Displays” werde beibehalten. Was uns das genau sagen will, ist aktuell noch nicht wirklich klar.

Die Hauptkamera des innovativen Smartphones aus China soll mit einem 48-Megapixel-Sensor von Sony, dem IMX586, bestückt sein. Wie auch bei anderen Smartphones von Huawei soll dieser Bildpunkte kombinieren, um so eine bessere Lichtausbeute zu erreichen. Die Fotos sollen in der Standardeinstellung letztlich eine Auflösung von 12 Megapixeln bei ausgezeichneter Qualität haben.

Innovation aus China – überteuerte alte Technik aus den USA

Hier zeigt sich erneut, wie weit die Chinesen den Amis inzwischen voraus sind. An Apple ist Huawei als Hersteller von Smartphones in diesem Jahr vorbeigezogen und steht aktuell hinter Samsung aus Südkorea auf Platz zwei der Weltrangliste des Smartphone-Absatzes – während Apple auf den dritten Platz verwiesen wurde.

Meine letzten drei Smartphones kamen übrigens auch von Huawei. Nicht etwa, weil ich mich gerne von Chinesen bespitzeln lasse – das tun die “Five Eyes” unter Führung der USA und unsere eigenen Politiker hier in Deutschland auf dem Weg zum Überwachungs-Kapitalismus schon bis zum Abwinken.

Huawei liefert mehr Leistung und Innovation für weniger Geld als Apple

Der Grund ist simpel: Man zahlt bei Huawei im Vergleich zu Apple & Co. am wenigsten Geld für die besten Leistungen und aktuellsten Innovationen, wie auch die In-Screen-Kamera des Smartphones Honor View 20 von Huawei wieder beweist.

Es wird dabei aber auch sichtbar, warum der Präsident und selbsternannte “Dealmaker” der USA mit seinem Motto “America First” aktuell auch mit illegalen und extrem unfairen Mitteln versucht, seine “Partner” zu nötigen, keine Geschäfte mehr mit Huawei zu machen.

Donald J. Trump und die Werte des Westens

Der „Idiot im Weißen Haus“ verbreitet Lügen über angeblich eingebaute Abhöreinrichtungen, baut widerrechtliche Zollschranken auf und hat letzte Woche sogar die Finanzchefin von Huawei in Kanada festnehmen lassen, weil sie angeblich Handel mit dem Iran getrieben hat – was Trump im Grunde ja einen feuchten Dreck angeht.

Aber solche Drohungen wirken ja durchaus, denn auch deutsche Unternehmen wie beispielsweise Siemens haben sich gerade erst von Trump nötigen lassen und wagen es nicht mehr, ihre Geschäfte mit dem Iran fortzusetzen. Trump hat nämlich gedroht, alle Staaten und Firmen, die Handel mit den Schiiten im Iran betreiben, zu bestrafen. Wie immer ist Trump dabei Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person.

Mit dem Gegenpol zum Iran in der muslimischen Welt, den Sunniten in Saudi-Arabien, ist Trump aber gut Freund. Das Land, in dem Frauen keinerlei Rechte haben und Gegner ausgepeitscht werden, führt auch einen menschenverachtenden Krieg gegen die Bevölkerung des Jemen, obwohl der saudische Kronprinz und Regent Mohammed bin Salman (MbS) gerade den in den USA lebenden Journalisten Kashoggi in die Saudische Botschaft in Istanbul gelockt und dort umgehend umgebracht hat.

Solange die Saudis aber weiter für Milliarden von Dollar Waffen in den USA kaufen, sind die Islamisten aus Riad für den kranken Geist im Weißen Haus “beste Partner” im nahen Osten.

Huaweis Technikführerschaft bei 5G ängstigt Trump

Das Hauptproblem ist für das gelbe Frettchen mit dem darunter getackerten Pussygrabber aber nicht etwa das verlorene Terrain beim Smartphone-Absatz, sondern ganz eindeutig Huaweis unzweifelhafte weltweite Technologieführerschaft bei dem neuen, extrem schnellen Mobilfunkstandard 5G.

Huawei ist inzwischen einer der wichtigsten Netzwerkausrüster der gesamten Welt und damit auch ein direkter Konkurrent von im selben Bereich tätigen US-Unternehmen wie beispielsweise Cisco.

Hier haben die Chinesen den Rest der Welt schlicht und ergreifend voll abgehängt, und darin liegt auch letztlich der eigentliche Grund für Trumps illegalen und unfairen Kampf gegen den Konzern Huawei mit wirklich allen Mitteln.

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