Bard – die nächste künstliche Intelligenz

Die künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, unser Leben in vielen Bereichen zu verändern, und Unternehmen auf der ganzen Welt arbeiten hart daran, diese Technologien zu entwickeln und zu implementieren – viele Unetrnehmen sind unter Zugzwang. Ein solches Unternehmen ist Google, das weltweit für seine bahnbrechenden Innovationen im Bereich der KI bekannt ist. Mit seinen zahlreichen Projekten und Initiativen versucht Google eigendlich, den Nutzern einen Mehrwert zu bieten und gleichzeitig die Grenzen des Möglichen zu erweitern und damit seine Marktmacht zu festigen.

Google Bard: Der neue KI-Chatbot

Im Rahmen der jüngsten Ankündigungen auf der Google I/O Entwicklerkonferenz hat Google seinen neuesten Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz vorgestellt: Google Bard. Bard ist ein KI-gesteuerter Chatbot, der darauf abzielt, den Nutzern durch die Simulation menschlicher Konversationen und Antworten auf unterschiedlichste Fragen zu helfen.

Google Bard ist in mehr als 180 Ländern verfügbar, mit Ausnahmen in bestimmten Regionen wie Deutschland, dem größten Teil Europas, Kanada und Brasilien. Trotzdem hat Google-Chef Sundar Pichai klar gemacht, dass Bard auch auf den europäischen und deutschen Markt kommen wird. Der spezifische Zeitpunkt hängt von einer Reihe von Faktoren ab, einschließlich der Anpassung an lokale Bedingungen und der Einhaltung von Regulierungsanforderungen.

Google Bard stellt eine bedeutende Weiterentwicklung in der KI-Technologie dar und wird wahrscheinlich einen erheblichen Einfluss auf die Art und Weise haben, wie wir mit digitalen Technologien interagieren.

Bard repräsentiert eine neue Generation von Chatbots, die in der Lage sind, komplexe und nuancierte Anfragen zu verstehen und darauf zu reagieren. Google hat Bard in erster Linie als Werkzeug zur Verbesserung der Sucherfahrung entwickelt, aber die Anwendungen dieser Technologie könnten weit darüber hinausgehen. Bard könnte zum Beispiel in Google Workspace verwendet werden, um die Produktivität zu steigern, oder in der Google Websuche, um den Nutzern detailliertere und relevantere Suchergebnisse zu liefern.

Diese Art von generativen KI, wie sie in Bard verwendet wird, hat das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Informationen suchen und organisieren, grundlegend zu verändern. Sie kann Antworten auf völlig neue Arten von Fragen liefern, die zuvor nicht möglich waren, und kann uns helfen, Themen schneller zu verstehen, neue Perspektiven und Erkenntnisse zu gewinnen und unsere Aufgaben leichter zu erledigen.

Vergleich mit ChatGPT: Ein Blick auf den Wettbewerb

In der Welt der KI-Chatbots ist Google nicht allein. OpenAI, ein forschungsorientiertes Unternehmen, das sich auf Künstliche Intelligenz spezialisiert hat, hat seinen eigenen KI-Chatbot entwickelt, ChatGPT. Beide Chatbots, Bard und ChatGPT, basieren auf maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz, um menschenähnliche Gespräche zu simulieren und komplexe Fragen zu beantworten.

Google und OpenAI stehen angeblich nicht in einem direkten Wettrennen um die KI-Herrschaft. Google-Chef Sundar Pichai betont, dass das einzige Rennen darin besteht, “es richtig zu machen”. Beide Unternehmen haben das gemeinsame Ziel, bahnbrechende Innovationen zu schaffen, und sie sind sich ihrer Verpflichtung bewusst, dies verantwortungsvoll zu tun. Dies zumindest behaupten sie – Fakt ist eher, dass OpenAI vor geprescht ist, chatGPT nicht nur für einen kleinen Testlauf veröffentlicht wurde – sondern “da draußen” wie eine Atombombe eingeschlagen ist. Microsoft hat ein Vermögen bezahlt um die Hand an diese ursprünglich “nicht Kommerzielle” Entwicklung zu bekommen. Und Google wurde von dieser Atomaren Explosion geweckt und steht nun unter Zugzwang wie noch nie. Und sein Erfolg ist wichtig für uns Alle. Niemand kann ernsthaft wollen, das diese alles revolutionierende Technologie – von nur einem einzigen Anbieter über uns herrollt.

Googles KI-Initiative: Erweiterung des Einsatzbereichs von KI

Google hat eine breit angelegte KI-Initiative angekündigt, die weit über den Einsatz in der Websuche hinausgeht. Mit Bard als zentralem Element dieser Initiative zielt Google darauf ab, seine KI-Technologie in eine Vielzahl von Anwendungen und Diensten zu integrieren. Darunter fallen die Google Workspace-Produkte, die nun mit neuen KI-Funktionen ausgestattet sind, sowie die Google Websuche, die durch die Integration von Bard-Antworten weiter verfeinert werden soll. Trotz anfänglicher Bedenken wegen der Verfügbarkeit in der EU hat Sundar Pichai, der CEO von Google, versichert, dass Bard auch in der Europäischen Union und in Deutschland auf den Markt kommen wird.

Die Einführung neuer Produkte und Dienste in verschiedenen Ländern erfordert eine sorgfältige Abstimmung auf lokale Gegebenheiten und Regulierungen. Google betont, dass sie die KI-Systeme durch menschliches Feedback ergänzen und sicherstellen wollen, dass sie die lokalen Normen und die gesellschaftliche Stimmung richtig einschätzen. Die Unterschiede in der weltweiten Regulierung machen die Arbeit aufwendiger, aber Google ist entschlossen, dies zu erreichen.

Google KI-Websuche: Die Integration von KI in die Suchergebnisse

Ein zentraler Bestandteil von Googles KI-Initiative ist die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Websuche. Google plant, die Antworten der Künstlichen Intelligenz als weiteres Element in die Suchergebnisse zu integrieren. Dies wird jedoch nicht als eigenständiges Produkt, sondern als zusätzliches Element, ähnlich wie die Bildersuche, Shopping, YouTube und andere Elemente, die in die Suchergebnisse integriert sind, implementiert.

Die Integration der KI in die Websuche ermöglicht es, Antworten auf neue Arten von Fragen zu finden, die zuvor nicht möglich waren. Durch die Verwendung der generativen KI-Technologie, wie sie in Bard verwendet wird, kann die Suche effizienter gestaltet werden. Die Nutzer können Themen schneller verstehen, neue Sichtweisen und Erkenntnisse gewinnen und ihre Aufgaben leichter erledigen.

Darüber hinaus plant Google, die KI auch im Bereich des Onlineshoppings einzusetzen, um die Suche nach gewünschten Produkten zu erleichtern. Dieser Schritt könnte sich als starkes Finanzierungsinstrument erweisen, indem das Onlineshopping praktisch vollständig aus der Websuche herausgelöst und nur noch in Googles Umgebung stattfindet.

Persönliche Meinung: Genau dies ist der Satz, der allen Shop Betreibern das Blut in den Ardern gefrieren lässt – die Vorstellung das google oder eine andere Instutition noch mehr Macht darüber hat, ob potentielle Kunden deine Angebote und Produkte zu sehen bekommen , oder eben nicht. Die Vorstellung neben Herstellung, Produktion, Anschaffung, Lagerung, Mitarbeiter, Versandkosten – irgendwann auch noch genug pro Sell zu bezahlen, damit ein Käufer dein Produkt finden und kaufen kann.
Auch für Konsumenten eher ein Nachteil – denn dann ist im Preis neben allen anderen Aufpreisen, ein weiterer Betrag enthalten nur damit uns das Produkt noch erreicht… alles wird also NOCH teurer, ohne in Werbung (Suchmaschine, Ki gestützte Suche etc) zu zahlen, werden Produkte vielleicht irgendwer gar nicht mehr gefunden. Frage ich eine KI dann, welche Bank ist die Beste… welcher Hoster der Beste, welche Marke die beliebsteste, Welches Shampoo, Duschgel, Seife, Toast… wird dann nur noch die Marke als Antwort kommen, die ausreichend dafür bezahlt? Das optimieren der Webseiten für die Suchmaschinen reicht dann wohl kaum noch aus.

Google Labs: Ein neues Zuhause für KI-Experimente

Google Labs, das einstige Portal für neue Konzepte und Technologien, feiert sein Comeback unter der Flagge der Künstlichen Intelligenz. Obwohl Google das Labs-Konzept nie ganz aufgegeben hat und Nutzern an vielen Stellen die Möglichkeit bietet, experimentelle Funktionen auszuprobieren, markiert die Wiederbelebung von Google Labs einen wichtigen Meilenstein. Nutzer können aus einer Reihe von KI-Experimenten ihre Favoriten auswählen und testen. Dazu gehören die neue KI-Websuche, die neuen KI-Funktionen in Workspace und das KI-First-Notizbuch.

Google Labs dient als Plattform für Interessierte, um neue KI-Funktionen zu testen und Feedback zu geben, das zur weiteren Verbesserung und Anpassung der Funktionen verwendet werden kann. Allerdings stehen diese Funktionen derzeit nur in bestimmten Regionen zur Verfügung.

Die Verfügbarkeit von Google Bard: Globale und regionale Perspektiven

Google Bard wurde in mehr als 180 Ländern eingeführt, allerdings sind einige Länder weltweit noch von der Nutzung ausgeschlossen. Dazu gehören Deutschland, der Großteil Europas, Kanada, Brasilien und einige weitere Länder. Die Gründe für die eingeschränkte Verfügbarkeit liegen in den unterschiedlichen Regularien und lokalen KI-Prinzipien, die von Google beachtet werden.

Trotz der anfänglichen Einschränkungen hat Google angekündigt, dass der Zugang zu Google Bard nach und nach auf weitere Länder und Sprachen ausgeweitet werden soll. Für Nutzer, die bereits jetzt Zugang zu Google Bard erhalten möchten, besteht die Möglichkeit, einen VPN mit einem Server in einem der unterstützten Länder, wie zum Beispiel den USA, zu verwenden.

Es ist wichtig zu beachten, dass Google sich verpflichtet hat, die Einführung neuer Produkte wie Bard sorgfältig und verantwortungsbewusst zu handhaben. Dabei spielt eine Kombination aus mehreren Faktoren eine Rolle, darunter die Anpassung an die lokalen Gegebenheiten und Regularien, das maschinelle Lernen der KI-Systeme und die Einbeziehung von menschlichem Feedback.

Die Zukunft von Google und KI: Ausblick und Schlussfolgerungen

Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Integration von Künstlicher Intelligenz in die Produkte und Dienstleistungen von Google zeigt, dass das Unternehmen fest entschlossen ist, KI zu einem zentralen Bestandteil seiner Strategie zu machen. Mit Bard, Google Labs und der KI-Websuche stellt Google bereits eindrucksvolle Fortschritte und Innovationen in der KI-Technologie vor. Die Zukunft von Google und KI sieht daher vielversprechend aus, mit der Möglichkeit, die Art und Weise, wie wir mit Technologie interagieren und Informationen suchen, zu verändern.

Die kontinuierliche Verbesserung und Anpassung der KI-Systeme, die Einbeziehung von menschlichem Feedback und die Berücksichtigung von lokalen Regularien und Normen zeigen, dass Google bestrebt ist, KI auf eine verantwortungsvolle und ethische Weise einzusetzen. Es bleibt abzuwarten, wie Google diese Prinzipien in der Praxis umsetzt und wie sich die KI-Technologien von Google weiterentwickeln werden.

Es ist jedoch klar, dass Künstliche Intelligenz bei Google nicht nur ein vorübergehender Trend ist, sondern eine langfristige Investition, die das Potenzial hat, die digitale Landschaft nachhaltig zu prägen und dabei Wirtschaft, Handel und Arbeitsmarkt kräftig durch zu rütteln.

Quellenangaben

Google AI Blog. (2023). Making Google’s large language models more useful and accessible for developers.

Google Watch Blog. (2023). Google Labs: Googles Experimente sind wieder da! Hier lassen sich die neuen KI-Funktionen aktivieren. Verfügbar unter: Link

SEO Südwest. (2023). Google Bard: Deutschland, Europa und Kanada erst einmal außen vor. Verfügbar unter: Link

Telecom Handel. (2023). KI-Chatbot Bard kommt auch nach Deutschland und Europa. Verfügbar unter: Link

Google Watch Blog. (2023). Die neue Google KI-Websuche: So soll die Künstliche Intelligenz in die Suchergebnisse integriert werden. Verfügbar unter: Link