Dropbox schafft den Public-Ordner ab

Posted by GSL-Team - 18. Dezember 2016 - News, WebWirtschaft - 1 Comment

Ab März 2017 werden Benutzer der kostenlosen Dropbox-Basisversion auf die bisherigen Möglichkeiten des öffentlichen Ordners verzichten müssen. Der Ordner selbst bleibt zwar erhalten, man kann aber keine Links mehr darauf setzen.

In den letzten Jahren schon angelegte Links auf den Public-Folder werden in drei Monaten nicht mehr funktionieren. Das Teilen des Ordnerinhalts wird in Zukunft nur noch über “Shared Links” funktionieren, die mit Version 1.2.52 im Jahr 2012 eingeführt wurden, teilte das Unternehmen in seinem Blog mit.

Fehlermeldungen statt Fotos

Wer solche Links in älteren Foren- oder Blogbeiträgen jetzt nicht anpasst, dürfte da ab dem 15. März 2017 statt Fotos nur noch Fehlermeldungen sehen. Deshalb ist die Empörung in den offiziellen Dropbox-Foren massiv: Wer Dropbox schon länger nutzt und viele Fotos in Foren, Blogs oder auf seiner Website über den Public-Ordner eingebunden hat, hat nun ein größeres Problem.

Auch Profi-Accounts betroffen

Es tröstet zwar nicht wirklich, aber auch geschäftliche Nutzer mit Pro- oder Busisness-Account sind etwas später auch davon betroffen: am 1. September 2017 soll auch deren Public-Ordner privatisiert werden.

Gründe für die Schließung

Dropbox hat keinen Grund für die endgültige Abschaffung des Public-Ordners angegeben. Eine Ursache dürfte die Tatsache sein, dass viele Nutzer den Ordner für einfaches und kostenloses Webhosting benutzt haben.

Das alleine hätte aber wohl noch nicht zu einer dermaßen restriktiven Änderung geführt. Aber weil dann über diese Hostings illegal kopierte Inhalte verbreitet wurden, war das nicht nur ein rechtliches Problem, sondern führte auch dazu, dass Dropbox-Links mehr und mehr von anderen Providern gesperrt wurden, woraus sich dann wieder neue Schwierigkeiten ergaben. Hier dürfte letztlich wohl letztlich der Hase im Pfeffer liegen.

 

One comment

  • isiaka (1 comments) sagt:

    Der Public Ordner war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich nötig. Gibts ja auch von Konkurrenten wie z.B. bei OneDrive.

    Ich bin generell sehr Dropbox skeptisch geworden seitdem Condoleeza Rice da im Aufsitzrat drin ist.

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