Die Online-Festplatte Dropbox hat schon bei zahlreichen Tests stets die Nr. 1 gehalten. Bislang wurden nach der Anmeldung 2 GB gutgeschrieben, während man sich weitere 3 GB durch Einladungen (pro Einladung 250 MB) “hinzu verdienen” konnte. Somit bekam man die Box kostenlos auf maximal 5 GB geschraubt.

Nun hat Dropbox (->www.dropbox.com) den Bonus auf 8 GB erhöht, sodass man mit genügend Einladungen die Box bis auf 10 GB bringen kann, ohne dafür etwas zahlen zu müssen.

Dropbox zeichnet sich durch seine überaus umgänglichen Clients unter Windows, Mac und Linux aus. Es wird dabei im Benutzerprofil ein eigener Ordner angelegt, welcher durch stetige Synchronisation stets mit dem online befindlichen Datei- und Ordnersystem stets auf einen Stand gehalten wird.

Wer nichts dagegen hat, dass die Dateien sich auf dem Amazon-Server in den Staaten befinden, findet hier einen perfekten Ersatz für den USB-Stick. Auch die Zusammenarbeit ist möglich. In jedem Benutzerordner befinden sich standardmäßig zwei voreingestellte Ordner:

  • public
  • photos

Legt man im Ordner “public” eine Datei ab, kann man per rechter Maustaste den Link zu dieser Datei kopieren und verbreiten. Über diesen Link kann dann auch jeder nicht-Dropboxer Zugriff auf diese Datei erhalten. Dies ist eine gute Alternative zu E-Mails mit großen Anhängen.

Der Ordner “photos” verfügt über dieselbe Funktion. Allerdings werden aus einzelnen Unterordnern auf Wunsch auch ganze Galerien generiert.

Ein selbst erstellter Ordner außerhalb dieser beiden Verzeichnisse bleibt privat. Man kann einzelne Ordner mit anderen Dropbox-Nutzern teilen. Diese Ordner bleiben dann bei beiden Personen synchron.

Dropox speichert alte Versionen und gelöschte Dateien für 30 Tage, sodass eine in dieser Zeit die Rücksicherung dieser Dateien möglich ist.

Dass dies nicht der richtige Ort für vertrauliche Dateien (wie die Kundendatenbank einer Firma oder die Buchhaltung ist), brauche ich wohl nicht weiter erwähnen. Für diesen Fall gibt es noch die Möglichkeit der Verschlüsselung, denn dieser Ordner wird ja vom Computer aus als bloßer lokaler Ordner wahrgenommen.

Der Austausch unter den einzelnen Betriebssystemen klappt aus meiner Erfahrung hervorragend. Auch eine App für das iPhone stellt Dropbox zur Verfügung. Für Mobiltelefone mit dem Android-System steht derzeit nur eine Übersicht mit Download-Funktion zur Verfügung. Laut Homepage wird aber mit Hochdruck an einem Android-Client gearbeitet.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass der Datenbestand natürlich auch über den Browser gepflegt werden kann. Wer möchte das aber, nachdem dieser Service nahezu alle gängigen Betriebssysteme bedient! 🙂

Alternativen:

In einem Artikel auf OSHELPDESK.org geht DRice sehr detailiert auf die Vorzüge der einzelnen Alternativen ein.