Der Bitcoin treibt seltsame Blüten

Posted by GSL-Team - 23. Dezember 2017 - Magazin, News, WebWirtschaft - No Comments

Der Aufstieg in den klassischen Finanzmarkt durch die erste Ausgabe von Futures an einer regulierten Börse am vorletzten Montag hat die Kryptowährung Bitcoin jetzt noch gefragter gemacht schon bisher.

Nach einem Kurssprüngen auf über 20.000 Dollar am Donnerstag ging  das digitale Geld jetzt an den wichtigsten Handelsplätzen bei einem Kurs von ungefähr 15.000 US-Dollar in die Weihnachtspause, wie der Chart zeigt.

Der Finanzmarkt macht den Bitcoin zum Spekulationsobjekt

Im Grunde ist es schon eine Art Realitätscheck, den das Kryptogeld gerade durchläuft, und dafür schlägt sich der unregulierte Bitcoin durchaus sehr viel besser, als von so manchem Marktkenner erwartet.

Es zeichnet sichaber auch schon deutlich ab, dass Bitcoins wegen ihrer  extremen Kursschwankungen kaum noch zum Bezahlen, sondern nahezu ausschließlich noch zur Spekulation genutzt werden – und natürlich auch zum in aller Regel nicht erfolgreichen Freikauf verschlüsselter Computer bei den kriminellen Hintermännern von Erpressungstrojanern. 😉

Aus Long Island Iced Tea wird die Long Blockchain Corp

Das junge Blockchain-Gewächs Bitcoin treibt aktuell aber auch noch deutlich bizarrere Blüten:

So vereinnahmte beispielsweise der Getränkehersteller  aus New York das Prinzip  Bitcoin  soeben für einen neuen Firmennamen. Kaum hatte sich nachdem er sich Long Island Iced Tea in Long Blockchain Corp umbenannt, stieg der Kurs der Aktien des Unternehmens an der Börse um satte 200 Prozent.

Der dabei benutzte Begriff Blockchain verweist auf die Basistechnologie des Bitcoin. Alleine die Aussage, dass die Limo-Firma jetzt angeblich in Bitcoin investieren will, lockte die Anleger – was ein durchaus auch von anderen Protagonisten bekannter und genutzter Effekt ist.

Allerdings frage ich mioch bei einer Wertsteigerung von über 200 Prozent für einen neuen, vollkommen unpassenden Firmennamen schon, was da so alles in dem Eistee drin ist…

Frohe Weihnachten – und legen Sie besser keinen USB-Stick mit Bitcoins unter den Weihnachtsbaum…

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