Das Ende von Redstone-Updates bei Windows 10

Posted by GSL-Team - 2. April 2018 - News, Sicherheit - 1 Comment

Ab dem übernächsten größeren Update von Windows 10 will Microsoft den Code-Namen Redstone nicht mehr verwenden. Von 2019 an soll eine andere Bezeichnung für die unterschiedlichen Windows-10-Releases den Begriff Redstone ablösen.

So berichtet es der Branchendienst Windows Central unter Berufung auf eine interne Mitteilung von Hersteller Microsoft. Bisher ist aber noch nicht bekannt, wie Microsoft seine Releases in Zukunft nennen will.  Die neuen Code-Namen sollen jedoch mehr Bezug zum Release haben.

Microsoft benutzt den Namen Redstone seit seit dem Anniversary Update 2016, als dieser Name zum ersten Mal für die verschiedenen Versionen benutzt wurde.

Also wird vermutlich Redstone 5, also das im Herbst erwartete nächste Feature-Update von Windows 10 der letzte Redstone-Update sein. Nach den Quellen von Windows-Central soll 19H1, das nach aktuellem Stand eigentlich Redstone 6 wäre, dann schon den neuen Namen bekommen.

Diese Codenamen adressieren vor allem Entwickler, die damit schneller und genauer feststellen können, welches Feature mit welchem Release eingeführt wurde.

So steht beispielsweise die 19 für das Jahr und H1 für die erste Hälfte bzw. das erste Update des Jahres. Dessen Nachfolger wäre dann 19H2, danach käme 20H1 usw. Man braucht dann nicht mehr lange nachdenken, wann welches Redstone-Update eigentlich veröffentlicht wurde.

Bekannte alternative Bezeichnungen der Feature Updates

Genau genommen gibt es aber schon eine Alternative zu Redstone. So hieß zum Beispiel das zweite Update des letzten Jahres Fall Creators Update (1709), das erste Windows 10-Update hieß Anniversary Update (1607) und in diesem Monat kommt das Spring Creators Update (1803) heraus.

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