Wikileaks über Genmais

Posted by GSL-Team - 5. Januar 2011 - News, Sicherheit - 3 Comments

Foto: marshi/aboutpixel

Kennen Sie MON 810? Das Kürzel steht für eine genveränderte Maissorte der US-Firma Monsanto. In Europa ist er nicht wirklich beliebt: Frankreich, Deutschland, Österreich, Luxemburg, Griechenland und Ungarn haben ihn schlicht verboten, obwohl die EU außer MON 810 schon vier weitere Genmais-Sorten erlaubt hat.

Nach den auf Wikileaks veröffentlichten Depeschen haben die USA auch beim Genmais Ihre eigene sympathische Art, Staaten unter Druck zu setzen, die den Genmais blockieren. Der Widerstand der “schlimmsten Übeltäter” soll bestraft werden. Zumindest verlangt das ein Botschafter der USA in Europa. Man diskutiert eine Liste mit Vergeltungsmaßnahmen, die deutlich machen sollen, dass man sich mit Widerstand gegen amerikanischen Genmais nur selbst schadet.

Der britische “Guardian” meldet diese haarsträubenden Methoden, von denen wir nur Kenntnis haben, weil Wikileaks die entsprechenden Dokumente veröffentlicht hat. Auch der Spiegel berichtet ausführlich über die Zusammenhänge.Facebook Like

3 comments

  • Tasha (1 comments) sagt:

    Unter “ausführlich” verstehe ich ganz was Anderes! Gerade Ausführlichkeit vermisste ich…

  • Hobby Bauer (1 comments) sagt:

    Ob Gen-Mais oder Dioxin-Chicken Mc Nuggets, gesunde Ernährung ist in meinen Augen eh mehr Hirngespinst als tatsächliche Option. Aber da der Geist ja über die Materie herrscht dürfte diese Einbildung dann schlussendlich doch wieder gesund sein.

  • jutta kliesch (1 comments) sagt:

    Es ist schon erschreckend, wie finanzielle Interessen über der Gesundheit der Massen und der Einzelnen zu stehen scheinen. Noch viel wichtiger ist es somit, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Boprodukte und selbst angebaute Nahrungsmittel sind besonders gut, da man darauf auch selbst achten kann.

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