Warner Bros. sucht helle Köpfe für die Piratensuche

Posted by malo - 30. März 2010 - News - 1 Comment

Wie auf www.gulli.com zu lesen ist, sucht Warner Bros. Entertainment UK Studenten, die die Piraten im Netz aufspüren sollen. Im Stellenangebot aus England (Anti-Piraterie-Zweigstelle der Filmstudios) wird folgendes verlangt: 1) Erlangen von eigenen Accounts zu BiTorrent Seiten, 2.) Entwicklung von Bots zum Linkscanning, 3.)Fakeeinkäufe, 4.) Suche im Netz nach Werken von Warner Bros und NBC Universal, 5.) Portale beobachten die urheberrechtlich geschützte Werke einstellen.

Hierzu muss man schon begeistert von technischen Aspekten sein. Angeboten wird ein zwölfmonatiges Praktikum, welches mit ca. 19500 € entlohnt wird. Zum Aufgabenbereich gehören auch die Löschaufforderungen an vermeintliche PiJraten und die Überstellung der Daten in eine interne Datenbank. Der Wissenschaftliche Teil wird ebenfalls angesprochen und hier sollen Dokumente erstellt werden, die die technische Entwicklung mit der Piraterie aufzeigt. Angesprochen sind IT-begeisterte Studenten mit Kenntnissen in Java, JSP und PHP. Dennoch werden diese Kriterien auf viele junge Studenten zutreffen.

Meinung:

Ich kann es verstehen, wenn Filmstudios aufrüsten um den Schaden, den Piraten anrichten so klein wie möglich zu halten. Auf der anderen Seite: So lange wie es schon Möglichkeiten zur Aufnahme gibt und gab (Videorecorder, Musikkasetten etc.) gibt es diese Problematiken schon. Früher hat man sich vor Mal Sandocks Hitparade gesetzt und die Hits mit geschnitten und es hat schon seinerzeit niemanden interessiert ob man das durfte oder nicht. Solange die Industrie Geräte und Kabel schafft, die die Zugänglichkeit garantieren oder einfach machen, so lange wird es Menschen geben, die versuchen werden kostenlos an Musik und Filme heran zu kommen. Heute, im Zeitalter von Internet und hohen Downloadraten sowie einer einfachen Technik, kann ich es niemanden verübeln, den Versuch zu starten. Ist ja easy und jeder, egal ob technisch begabt oder nicht, kann sich die Hits und Filme „besorgen“. Also potenziert sich hier ein Uraltproblem. Sogar unsere Großväter haben schon auf Tonbänder aufgenommen was Ihnen vor das Mikro kam. Vielleicht sollten die Filmstudios und Musikmacher einfach mal in eine andere Richtung schauen? Wären die CD`s und DVD`s günstiger, wäre das Problem vielleicht nicht so groß.

Stellenangebot Warner

Quelle: torrentfreak

Quelle: gulliFacebook Like

One comment

  • Bluematiz (2 comments) sagt:

    Dem kann ich nur zustimmen! Als Jugendlicher habe ich mich für (Lizenz-) Schallplatten angestellt, die kamen 16 Ostmark (also 8 bzw 4 €uro, jenachdem, wie man umrechnet). Heute wird für eine CD (die billiger herzustellen ist) ein Vielfaches verlangt…..
    klar, daß dann ein kostenloser Download (der ja nun wirklich einfach zu finden ist) von vielen bevorzugt wird.

    Fraglich ist nur, zu welchem Preis ein Titel/ Album angeboten werden müsste, um Die, die heute “raubkopieren” zum Kauf zu “überreden”.
    Ich denke mal, das müste deutlich unter einem €uro liegen, vielleicht ähnlich wie seinerzeit bei “all of mp3″ ;-)

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