USA: Werbe-Blogger werden zur Kasse gebeten

Posted by Rieke - 6. Oktober 2009 - News - No Comments

BloggerBlogger schreiben in der Regel über ein bestimmtes Themengebiet, aus Ihrer eigenen Sichtweise heraus über Dinge die sie erleben,  berichten teilweise auch aus ihren eigenen Erfahrungen heraus.

Aber Blogger schreiben nicht immer nur aus einem gesteigerten Mitteilung-Drang heraus sondern viele Blogger verdienen sich ein Zubrot oder gar Ihren Unterhalt mit einem gut vermarkteten Blog.

Ist Werbung auch als solche gekennzeichnet, spricht ja im Grunde auch gar nichts dagegen. Worüber in den USA allerdings schon lange gestritten wird, ist die Frage wie man mit Blog Einträgen umgehen soll, welche gegen Geld zum Wohle / zu Werbezwecken geschrieben werden aber nicht als solche gekennzeichnet sind. Bloggern oder Community-Leitfiguren wird oftmals sehr viel Vertrauen und Glaubwürdigkeit entgegen gebracht, daher ist eine positive Empfehlung oder ein Erfahrungsbericht einer solchen Person viel Wert.

Ein Blogger  könnte z.B. im Auftrag und gegen Bezahlung, einen erfundenen positiven Erfahrungsbericht in seinem Blog veröffentlichen und damit den Leser täuschen. Dem Leser wird ein Erfahrungsbericht als gegebene Tatsache vor vorgegaukelt,  die Werbung ist nicht als solche Erkennbar und stellt damit eine wissentliche Täuschung dar. Nach den neuen Regeln sind US Blogger verpflichtet Beziehungen zwischen Anzeigen und Produktempfehlungen zu Kennzeichnen , sonst wird es teuer.

Die “Federal Trade Commission,” hat sich mit den fast 30 Jahre alten Regeln beschäftigt und bereits letztes Jahr einen Entwurf für neue Richtlinien vorgelegt.  Die neuen Regeln sollen allen Anschein im Dezember in Kraft treten und könnten bei Verstoß zu bis zu 11 Tausend Dollar Strafe führen.

Einem Bericht von BBC sind weitere Details zu entnehmen.Facebook Like

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