Twitter zwitschert mit Google und Bing

Posted by malo - 12. Oktober 2009 - Magazin, News - No Comments

Laut einer Meldung im „Wall Street Journal“ verhandelt Twitter zurzeit mit Google und Microsoft  über die Integration von sogenannten Tweets in die Suchmaschinen Google und Bing. Momentan sind diese Zwitschermeldungen noch nicht zu finden. Es soll nach der Einbindung möglich sein, das Gezwitscher in Echtzeit online zu verfolgen. Die Einbindung möchte sich Twitter selbstverständlich bezahlen lassen und eventuell auch an Werbeeinnahmen beteiligt werden.

Diese Einbindung würde Google oder Bing weit mehr potentielle Kunden bringen, die dann auf die in Suchmaschinen platzierte Werbung klicken. An den Umsätzen aus diesen Klicks könnte Twitter ebenfalls beteiligt werden.

Zurzeit arbeitet das Unternehmen Twitter ohne konkretes Geschäftsmodell als reine Kommunikationsplattform und kostenpflichtige Premium-Kanäle sind noch nicht eingeführt. Zu vermuten ist, dass dann in der kostenlosen Twitter-Variante Werbung eingeblendet wird.

Normalos, Prominente, Nachrichtenagenturen… alles zwitschert über Twitter und Nachrichten verbreiten sich rasend schnell in 140 Zeichen pro Tweet über diese Plattform.

Die Welt in 140 Zeichen auf der Plattform Twitter ist eine Art öffentliches Internet und aufgrund der Zeichenbegrenzung wird oft von Micro-Blogging gesprochen. Twitter lebt von den Änhängern, Unterstützern und Verfolgern, sogenannte Follower. Wer sich für ein bestimmtes Thema interessiert, aktiviert einen entsprechenden Button und wird so zum Follower und nach jeder Anmeldung auf der Twitter-Seite werden die neusten Beiträge der abonnierten Twitter-User angezeigt. Der Twitter-Dienst basiert auf der Vernetzung der Twitter-User die die Nachrichten austauschen und weiterleiten.

Nicht nur Privatnutzer sind begeisterte Zwitscher-User, sondern auch Firmen nutzen inzwischen das Portal um über neue Produkte, Sonderangebote und Produkte zu informieren. Auch Schauspieler und Promis nutzen Twitter. Eines der populärsten Twitter-Kanäle ist das Nachrichtenmagazin CNN.

Die Sprache ist Englisch, denn leider gibt es Twitter noch nicht in Deutsch. Die Schnelligkeit von Twitter ist immer wieder beindruckend und so gelangen bei großen Ereignissen schnell Augenzeugenberichte in Umlauf und das noch bevor die herkömmlichen Medien darüber berichten. Twitter lebt vom verbreiten und zitieren. Durch ein sogenanntes Schneeballsystem werden Nachrichten weitergeleitet und wer sich bei Twitter registriert kann jedem anderen Unser auf dessen Tweets antworten. So mancher Schauspieler antwortet hier schon mal auf die Fragen der Fans.

Benötigt werden für die Nutzung lediglich englische Grundkenntnisse, mangels einer deutschen Version  und zum lesen und verfassen reicht ein PC, ein Internetanschluss oder ein internetfähiges Handy. Nun steht der Verfolgung der inzwischen vielen deutschen Tweets nichts mehr im Wege.Facebook Like

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