Lochkarten

Was sind Lochkarten?

Die Lochkarte ist ein heutzutage veraltete Methode, Daten zu speichern und auf Wunsch abzurufen.

Wie sieht eine Lochkarte aus?

Die von der Firma IBM hergestellten Lochkarten haben eine Fläche von 187,3mm X 82,5mm sowie eine Dicke von 0,17mm. Sie besitzt insgesamt 960 Stellen in 80 Spalten à 12 Stellen, an denen möglicherweise mal Löcher eingestanzt werden. Sogenannte Pantographen fügen die Löcher in die Karten ein.

Wie funktionieren Lochkarten?

Lochkarten können elektronisch abgetastet werden, indem sie an ein entsprechendes Gerät gehalten werden und dieses bei jedem Loch einen Strom fließen lässt. Der Strom ist messbar, so dass das Profil der Karte „erkannt“ wird. Es sind je Spalte 4096 Lochkombinationen möglich, (2 hoch 12), weil –ähnlich wie im Binärsystem- entweder ein Loch vorhanden sein muss, oder nicht. Das bedeutet, dass es pro Lochstelle nur zwei Mögliche Situationen geben kann: Loch oder kein Loch. Lochkarten können elektronisch abgetastet werden, indem sie an ein entsprechendes Gerät gehalten werden und dieses bei jedem Loch einen Strom fließen lässt. Der Strom ist messbar, so dass das Profil der Karte „erkannt“ wird.

Historisches

Im Jahre 1889 wurde das Grundprinzip der Lochkarten von Herman Hollerith erfunden. Er entwickelte die „Hollerithmaschine“, welche zur schnelleren Auswertung der Volkszählungen in den Vereinigten Staaten genutzt wurde. Anstatt 8 Jahre benötigte man ab diesem Zeitpunkt nur noch einige Wochen oder weniger, bis man die Endergebnisse veröffentlichen konnte.

Ausblick

In Zukunft ist nicht gerade mit einem Boom an Lochkartensystemen zu rechnen. Schon vor Jahren wurden sie durch andere, effektivere Methoden der elektronischen Datenverarbeitung verdrängt. Lochkarten sind längst nicht mehr essenziell für die Arbeit mit Computern. (fb, cs)

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