Simfy (deutsch) will Apple schlagen

Posted by malo - 3. Mai 2010 - News - No Comments

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul? Doch, sollte man, denn dann würde man feststellen, dass sich gerade ein deutsches Start-Up dazu aufmacht, dem übergroßen Konkurrenzunternehmen Apple Paroli zu bieten. Gemeint ist das deutsche Unternehmen Simfy, welches gerade Millionen Musiktitel verschenkt und somit den deutschen Musikmarkt aufwirbelt und durcheinander bringt. Noch in dieser Woche läuft Simfy als kostenloser Musikstreaming-Dienst an und hat 6 Millionen Titel an Bord. Im Zeitalter hoher und günstiger Internetverbindungen im Fest-, aber auch im Mobilfunknetz laufen die Streamingdienste zur Höchstform auf, wie Napster und Musicload eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Im Gegensatz zu Music-Stores, bei denen man einen Download zuerst aussucht und dann käuflich erwirbt, kann man bei Simfy die Musikstücke nur hören wenn man online ist und so etwas gibt es in Deutschland noch nicht, so Simfy-Chef Christoph Lange zur WELT. Mit Sony, Warner, Emi und Universal hat Simfy alle Musikkonzerne unter Vertrag die wichtig sind um eine entsprechende Vielfalt anzubieten. Finanziert wird der Streaming-Dienst mit akustischer Werbung und Werbeanzeigen auf der Simfy-Seite. Simfy bietet eine Flatrate unter 10 Euro an und dafür kann man mit einer eigenen Software die Musik ohne Werbung auf dem PC oder dem Handy abgespielt werden. Zudem wird es eine Offline-Version geben, um auch ohne Internetanbindung die zuvor heruntergeladene Musik anhören zu können die dafür in einen Zwischenspeicher geparkt wird. Simfy will nun dem übergroßen Konkurrenzunternehmen Apple zuvor kommen, die im Dezember den Online-Musikdienst Lala aufkaufte und nun vermutlich den Streaming-Dienst in seinen iTunes-Store integrieren möchte, wie wild spekuliert wird. Hier setzt Simfy auf den frühen Start um hier entsprechende Vorteile ziehen zu können. Auch das schwedische Unternehmen Spotify versucht im Streaming-Segment Fuss zu fassen, allerdings scheiterte Spotify bislang an den Streitigkeiten mit der Gema und bislang konnte hier noch keine Einigung gefunden werden.

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