Nintendo-Klage erfolgreich – Existenz von Downloadanbieter zerstört

Posted by malo - 10. Februar 2010 - News - 5 Comments

Die Existenz dieses Mannes ist vernichtet, soviel steht wohl fest. James Burt, 24, wohnhaft im australischen Brisbane wurde verklagt auf die Zahlung von 1,5 Millionen Australischer Dollar und auch die Gerichtskosten in Höhe von 100 000 Dollar muss er übernehmen.

James Burt hatte eine frühe Kopie von Nintendos Super Mario Bros Wii, die ihm zugespielt wurde, schon Tage vor dem offiziellen Start auf seiner Webseite online gestellt und zum Download angeboten und Nintendo hat daraufhin Klage eingereicht.

Ein Sieg auf Seiten von Nintendo, eindeutig und eine zerstörte Existenz auf der anderen Seite.

Mich würde viel mehr interessieren, wer ihm die frühe Kopie zugespielt hat, denn für mich ist derjenige der wahre Schuldige. Natürlich hätte auch James Burt klar sein müssen, dass man einen solchen Download nicht online stellt. Meine erste Reaktion war: „Wie blöde muss man(n) sein?“

Quelle:www.news.com.auFacebook Like

5 comments

  • Daniel (9 comments) sagt:

    Dummheit muss bestraft werden, aber natürlich steht die Strafe in keinem Verhältnis. Das Geld werden Sie wohl nie zu Gesicht bekommen.

  • L0u1sa (8 comments) sagt:

    selber schuld. xD

  • Manuel (43 comments) sagt:

    Ich schwanke ein wenig. Auf der einen Seite kann ich mir nicht vorstellen dass die Summe und damit verbundenen Folgen in einer realistischen Relation stehen, auf der anderen Seite habe ich auch nicht zuviel Mitleid für Leute die derart offensichtlich solchen Schwachsinn betreiben.

    • malo (24 comments) sagt:

      Da gebe ich Dir völlig Recht, ich schwanke auch mit meiner Meinung, aber….. wenn ich so eine heiße CD in die Hände bekomme, dann MUSS mir klar sein, dass es Konsequenzen haben wird, wenn ich diese zum Download anbiete. Andererseits finde ich es schade, dass der Fehler, den ein junger Mensch macht, derartige Auswirkungen auf sein gesamtes Leben haben wird. Ich meine er hat ja niemanden umgebracht, sondern nur eventuellen Umsatzschaden verursacht. Hier kommt also wieder einmal hinzu, dass Umsatzeinbußen die ein großer Konzern hat für eine Existenzzerstörung reichen, aber jemand der einen ermordet muss keinen Schadensersatz an die Hinterbliebenen zahlen. Ich weiß, das das sehr kontrovers ausgedrückt ist, aber der Mörder kommt nach 10-12 Jahren raus und ist schuldenfrei und der junge Australier nie. Der eine hat ein Menschenleben auf dem Gewissen, der andere die Veröffentlichung einer Raubkopie….. verdrehte Welt für mich.. sorry.

  • Wii Controller (1 comments) sagt:

    Also ich bin der Meinung das eine Strafe absolut berechtigt ist. Allerdings ist die Summe etwas lächerlich. Man hätte ihn ebenso zu 100 Milliaren Dolloar verklagen können. Er wird in diesem Leben sowieso keine der Summen zurückzahlen können. Ist quasi nur eine Zahl die Aufmerksameit erregen soll.

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