Kurz erklärt: Einspielen von WannaCry-Patches via USB

Posted by GSL-Team - 15. Mai 2017 - Kurz erklärt, News, Sicherheit - No Comments

Wie man sich vor dem Erpressungstrojaner WannaCry schützen kann, hängt vom benutzten Windows-Betriebssystem ab. Neuere Windows-Versionen wie Windows 8.1 oder Windows 10 wurden schon automatisch mit schützenden Patches versorgt.

Wer aber ein nicht mehr mit Sicherheitspatches versorgtes älteres Betriebssystem wie Windows XP, Windows 7 oder Windows 8.0 auf dem Rechner hat, sollte mit diesem Gerät weder ins Internet noch ins Firmennetz gehen, bis das Gerät abgesichert ist. Hier soll kurz erklärt werden, wie man dabei vorgehen sollte:

Wer noch Rechner mit Windows 8.0, Windows 7, Windows Vista oder gar Windows XP benutzt, sollte sie auf keinen Fall ans Netz lassen – weder ins Internet noch ins lokale Netzwerk.

Als Sofortmaßnahme sollte man den Sicherheits-Patch von Microsoft über einen USB-Stick offline einzuspielen. Im Artikel vom 13.5. haben wir schon beschrieben, wie man die passenden Patches von Microsoft bekommt.

Wegen der massiven Übernahme von Windows-Systemen hat Microsoft für die eigentlich schon abgekündigten Windows-Versionen ausnahmsweise noch einmal einen Patch gegen WannaCry nachgelegt.

Bedenken Sie aber bitte auch, dass jederzeit modifizierte WannaCry-Versionen oder auf anderen Sicherheitslücken aufbauende Schädlinge auftauchen können, für die Microsoft dann keine Patches mehr für Alt-Betriebssysteme herausgibt. Deshalb ist es für Nutzer von XP, Vista, oder 8.0 nun an der Zeit, auf ein modernes Windows 10 upzugraden, das noch einige Jahre mit Sicherheits-Patches versorgt wird.

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