Komponieren für “Dummies” – Projekt für Medienbranche

Posted by malo - 21. Dezember 2009 - News - No Comments

Auch ohne komplexes Fachwissen soll es zukünftig möglich sein, Musikstücke im Handumdrehen zu komponieren durch eine spezielle Software die durch intelligente Algorithmen das Wissen ersetzt welches man bisher benötigte um zu komponieren.

Schneller und kostengünstiger heißt hier das Ziel der österreichischen Wissenschaftler der Fachhochschule St. Pölten, die an diesem Projekt noch bis April 2012 arbeiten werden, wie auf der Website des Institutes für Medienproduktion zu lesen ist. Entwickelt wird das Tool, welches auf den Namen „GEMMA“ hört extra für Unternehmen mit wenig Budget, denn die Musik, die man bislang nur bei lizenzfreien Medienbibliotheken ohne guten Ruf und Wiedererkennungswert bekommen konnte.

Jeder kennt das Problem der im Web oder mit Medien arbeitet. Es wird ein Song oder nur Musik gesucht, aber das Budget ist klein. Wenn die großen der Branche sich passende Songs von Komponenten anfertigen lassen konnten, hatten hier die kleinen low Budget Unternehmen oft das nachsehen und genau das soll sich jetzt mit GEMMA ändern, denn GEMMA soll hochwertige Medienmusik produzieren können, und zwar ohne wirkliche Fachkenntnisse, tiefgreifendes Praxiswissen und auch ohne Intuition die den Komponisten zum Erfolg gereicht.

Wie geht das?

Eigentlich ganz simpel, denn hier wird ein mathematisches Berechnunsverfahren die Basis bilden denn jedes Musikstück lässt sich als Abfolge von Zahlen darstellen und genau das ermöglicht diesem Tool das teilautomatisierte komponieren von Medienmusik und die Anpassung an individuelle Bedürfnisse, so führt Projektleiter Hannes Raffaseder aus.

Stil, Stimmung und Instrumentierung wird hierbei aber dem Produzenten überlassen, aber dennoch ist das Tool intelligent genug bei der Nutzung die Musik an einen unvorhersehbaren Spielverlauf anzupassen. Ist der Spieler auf einer Glückswelle, wird die Musik fröhlich sein, ist er in Not, wird die Musik dramatisch, so Raffaseder.

Ein Prototyp wird zurzeit entwickelt und auch andere Institutionen haben bereits Interesse bekundet. Man darf gespannt sein…

Scinexx

Institut für Medienproduktion St. PöltenFacebook Like

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