Jugendschutz.net regt sich über Chatroulette.com auf – Hände gebunden

Posted by malo - 3. April 2010 - News - 4 Comments


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Wie in der Zeit zu lesen ist, sind den Jugendschützern die Hände gebunden, wenn es um das meist diskutierte Webportal „chatroulette.com“ geht. Es ist ein wahrer Hype ausgebrochen und gerade Jugendliche stöbern im Chatportal und lassen sich zufällig mit weltweiten Videochattern verbinden. Was diese Jugendlichen dabei zu sehen bekommen, ist nicht immer jugendfrei, denn viele Videochatter nutzen die Plattform für Pornografische Inhalte oder Rechtsextremismus und genau hier sieht der Jugendschutz die Problematiken für die Kids.

In den AGB der Plattform steht zwar, dass man nicht unbekleidet chatten darf und mindestens 16 Jahre alt sein muss um die Plattform zu nutzen, aber die wenigsten halten sich wohl daran. Ebenso ist ein eingeführter „Report-Button“ nicht ausreichend, so die Jugendschützer, über den man sich melden kann, wenn Inhalte auftauchen, die nicht den AGB`s entsprechen.

Dem deutschen Jugendschutz sind allerdings die Hände gebunden, da die Plattform aus dem Ausland betrieben wird.

Meinung:

Ich verstehe nicht, warum der Jugendschutz sich hier einmischen möchte und er würde es tun, wenn er denn könnte, da bin ich sicher. Hier sind eher die Eltern gefordert Ihre Kids darüber aufzuklären, solche Plattformen zu nutzen oder eben nicht. Je mehr man die Kids einschränkt, desto interessanter werden solche Internetseiten. Der Betreiber sagt klar und deutlich, dass unter 16 Jahren der Zutritt nicht statthaft ist, aber wenn die Kids es dennoch tun, dann kann man doch dem Betreiber keinerlei Vorwurf machen. Ein Internetangebot wie das von Chatroulette gehört nicht von behördlicher Seite eingeschränkt, sondern lediglich von Elternseite. Wie gut, dass der deutsche Jugendschutz nicht eingreifen kann, sonst würde hier sicherlich eine weitere pfiffige Idee aus Russland geknebelt.

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4 comments

  • O'Banion (1 comments) sagt:

    Selbstverständlich ist es wichtig, dass sich der Jugendschutz damit befasst. Das ist ja seine Aufgabe. Was gibt es daran nicht zu verstehen? Pseudokritischer Beitrag auf wenig intelligentem Niveau, sorry…

    • Rieke (150 comments) sagt:

      @O’Banion
      Man kann auch anderer Meinung sein, ohne beleidigend zu werden, aber das kann eben auch nicht jeder. Wenn eine Chat Video Seite rein Rechtlich nur darauf verweisen muss ab welchem Alter die Seite zulässig ist, ist dies genauso legitim wie youporn.com wo der Besucher auch nur behaupten muss 18 zu sein um sich ganz legal Porno Videos anzusehen.
      Wenn dies nunmal “gängige Praxis” ist, ist die Aussage das die Eltern gefragt sind ihre Schlüssel-Kinder nicht uneingeschränkt alles im Internet sehen zu lassen nicht sooo dumm.
      Und wenn ich meinen Kids einen eigenen TV im Kinderzimmer erlaube, dann steht diesen ganz normal über TV Nachts ebenfalls Pornos zur Verfügung (die beiden Geschlechtsteile werden ausgeblendet, das ist alles …).
      Nun mag man unterschiedlicher Auffassung sein ob und wie unsere Kinder vor TV Inhalten sowie Internet Inhalten geschützt werden sollen, aber jemandem der die Meinung vertritt das Eltern hier zuständig sind, sollte man nicht einfach mangelnde Intelligenz vorwerfen, das ist ein klein wenig “zu” einfach … und ja, manche Eltern machen es sich auch ein bisschen zu einfach.

  • Andreas (5 comments) sagt:

    tja dann gibts wohl extrem viel zu tun für den jugendschutz! immerhin ist chatroulette nicht mehr ganz alleine mit diesem konzept… seit tagen bekomme ich auch schon haufenweise einladungen auf facebook zu chatpig.com das ist das selbe nur in grün aber scheinbar sind da fast nur deutsche drauf oft mehr als 2000 personen gleichzeitig.

  • manuel (43 comments) sagt:

    Jaja, Jugendschutz für Erwachsene im Internet (Kinder dürfen kein Internet bestellen…). Was für ein Trollverein doch Jugendschutz.net ist..

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