Im Internet werden Rinder verkauft – Österreicher eröffnet Auktionsplattform

Posted by malo - 2. März 2010 - News - 1 Comment

Ein findiger Landwirt aus Tirol/Österreich hat eine Versteigerungshalle für Rinder, Schafe, Ziegen etc. online gestellt und folgt damit dem Beispiel von Ebay.

Die Landwirte seien rückständig, langweilig und leben nur in der guten alten Zeit wird hiermit entgegen gearbeitet, denn so fortschrittlich sind nicht einmal die deutschen Bauern, zumindest habe ich bei meiner Recherchearbeit kein vergleichbares Portal gefunden. Sicherlich, es gibt landwirtschaftliche Suchmaschinen, aus denen man mit ein paar Klicks Auktions- bzw. Versteigerungstermine für Vieh ersehen kann, aber danach beginnt die Tortur für Mensch und Tier. Der Landwirt muss sich freie Zeit erarbeiten und sein Vieh, welches versteigert werden muss in die Hänger laden und auf der Auktion ausstellen. Dies ist für die Tiere und auch für die Landwirte eine Streßsituation und dem wollte der findige Österreicher entgegenwirken mit der Plattform : www.Afairerpreis.com was soviel heisst wie: „ Ein fairer Preis“ mit dem Untertitel „Plattform für modernen Viehhandel“.

Der interessierte Landwirt stellt seine Tiere ein und bestimmt den Mindestpreis. Wird dieser nicht erreicht, so bleibt das Vieh beim Anbieter und der Einstellprozeß bleibt kostenlos. Sollte das Tier verkauft werden, so sind 2 % Provision an die Plattform fällig. Zur Zeit werden etliche Rinder, Schafe, Ziegen und Kleintiere angeboten. Die Plattform befindet sich noch im Aufbau. Bruno Deutinger, Geschäftsführer vom Rinderzuchtverband Maishofen sieht keine Konkurrenz zum Verband, sondern eher ein Nischenprodukt oder eine Alternative falls mal keine Zeit da ist für den Landwirt auf Auktionen zu fahren. Laut Deutinger seien aber auf Auktionen höhere Preise zu erzielen, da dort das breitere Publikum sei. Wenn Herr Deutinger sich da mal nicht täuscht, denn in den Anfängen von „ebay“ hat hier der Trödelmarkt-Aussteller und so mancher Händler auch keine Konkurrenz gesehen und die heutigen Tatsachen sehen deutlich anders aus.

Die Plattform ist es wert im Auge behalten zu werden, denn in Zeiten wo ein Bauer seine Frau übers Fernsehen sucht, hat diese Plattform allemal seine Berechtigung und warum sollte der Bauer sein Vieh nicht auch über das Internet kaufen oder verkaufen?

http://www.salzburg.com/online/salzburg/salzburger+wirtschaft/-Rinderversteigerung-jetzt-im-Internet-moeglich-.html?article=eGMmOI8V66pHwr7KRiT4pBe2lZ2Lm16FM7uvTFF&img=&text=&mode=Facebook Like

One comment

  • Lasthebemagnete (1 comments) sagt:

    Finde ich eine gute SAche. Warum sollte man seinen Tierbestand nicht auch übers Netz verkaufen….solange man die Schafe nicht danach in ein Paket packt und per Post versendet ;-)

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