Google bietet Daten-Schutz gegen sich selbst: Dashboard Optionen

Posted by Rieke - 5. November 2009 - News - 1 Comment

Google hat längst erkannt, dass sein Ruf als gefräßige Datenkrake nicht immer hilfreich ist, vor allem da nicht, wo Google das Vertrauen seiner Nutzer braucht, damit diese die freiwillige Angabe weiterer Datenquellen machen. Das Puzzle Ihrer Identitäten muss man  zusammen zu setzen,  damit sich Werbung und Information noch teurer und zielgerichteter verkaufen lässt.

Nun versucht Google die Kundendaten der vielfältigen kleinen Tools zusammen zu fassen, und auf seinem Dashboard auf zu listen, so dass alle genutzten Dienste an einem Ort und mit Links zum Ändern der angegebenen Daten, sowie der Einstellungen zur Privatsphäre, zur Verfügung stehen.

Googles Softwareentwicklerin für Sicherheit und Privatsphäre  Alma Whitten, hält dies für einen großen Schritt: “Wir hoffen darauf, dass dies die Denkweise der Industrie zum Thema Datenschutz und Kontrolle formt”.

Per Meyerdierks,  der Datenschutzbeauftragte von Google hält dies für eine “echte Innovation”.

Ich halte es für einen geschickten Schachzug, wieder etwas an zu bieten was dazu führt, das die Lämmer mehr von sich preisgeben. Denn um die “Übersicht”  zu Konten beim E-Mail-Dienst Google Mail, bei der Bilderverwaltung Picasa oder beim Internet-Videoportal YouTube und und und zu erhalten, muss man natürlich Google erst einmal sagen das all diese Anmeldungen  nicht verschiedene Menschen, sondern eine feste Person ist und das kann man im Dashboard.

Das derjenige der gerade bei Googles YouTube nach urheberrechtlich geschützter Musik gesucht hat, und sich Videos nahe der Geschmacksgrenze ansieht, die gleiche Person ist, die sich für die Verwaltung der Firmenseite eines größeren Konzerns auch für die Google Webmaster-Tools angemeldet hat und für den Kontakt zu politischen Freunden eine entsprechend “klingende” Googl-Mail Adresse benutzt .  Eben alle Google-Dienste zusammen zu fügen verbindet vieles, was man vielleicht gar nicht öffentlich verbunden sehen möchte.

Das gleiche Ziel hat, nur eben um auch die Daten/Informationen die wir bei Drittanbietern hinterlegt haben, zusammen bringen zu können  …  wie berichtet Google.de/experimental .Facebook Like

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