Facebook-News von Prozenten über nackte Tatsachen bis Notrufbutton

Posted by malo - 13. Juli 2010 - News - 6 Comments

In den letzten Tagen sind einige News von Facebook im Netz erschienen und hier sind die wichtigsten mal kurz und knapp zusammengefasst:

Paul Ceglia will 84 Prozent der Facebook-Anteile für sich beanspruchen und bei dem inzwischen milliardenschweren Unternehmen wäre das ein ganz schöner Bazen Geld den der Amerikaner da für sich beansprucht. Wie kommt es zu diesem Anspruch? Paul Ceglia gibt an, vom Gründer von Facebook, also Mark Zuckerberg beauftragt worden zu sein, bis zum 1.1.2004 eine Internetseite mit Namen „The Face Book“ oder auch „The Page Book“ zu programmieren. Im Vertrag zwischen Ceglia und Zuckerberg sind 1000 Dollar Honorar und ein 50 Prozent-Anteil an der Seite vereinbart worden und zusätzlich ein weiteres Prozent für jeden Tag den sich der Start der Seite verzögere. Da Facebook am 4.2.2004 online ging, beansprucht der Kläger, also Ceglia satte 84 Prozent für sich. Da Facebook inzwischen mehrere Milliarden Dollar wert ist, hat sich New Yorker Justiz alle Vermögenswerte einfrieren lassen. Ein Facebook-Sprecher urteilte die Klage als völlig unseriös ab, und lies verlauten, dass dies keinerlei Einfluss auf den Betrieb haben wird. Das Wall Street Journal sieht die Glaubwürdigkeit von Ceglia beinträchtigt, da dieser als Inhaber einer von ihm geführten Holzpellet-Firma seine Kunden um ca. 200.000 Dollar geprellt habe.

Eine weitere Facebook-News befasst sich mit der hauseigenen Zensur von Facebook. Man könnte die Zensur eines Fotos einer kleinen nackten Porzellanpuppe einer Schmuckhändlerin die dieses Foto Ihrer Schaufensterdekoration online stellte als Joke interpretieren, aber genau so hat es sich zugetragen und die Sittenwächter empört. Es wurde der Schmuckhändlerin untersagt das Foto in Ihrer Gruppe zu präsentieren. Sogar ein angebotener schwarzer Balken wurde untersagt und zur sofortigen Löschung aufgerufen. Präsentiert hat diese kleine nackte Porzellanpuppe zwei wunderschöne Ringe. Auf Nachfrage hat Facebook sich für diese besonders prüde Zensur entschuldigt und der Schmuckhändlerin das Bild wieder freigegeben.

In England können Kids zwischen 13 und 18 Jahren jetzt bei Facebook ein App (Applikation) installieren, die sie direkt mit einer britischen Strafverfolgungsbehörde verbindet, der Child Exploitation and Online Protection Centre, kurz Ceop. Genau diese Behörde ist für die Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet zuständig. Sollten britsche Jugendliche jetzt im Netz sexuell belästigt werden oder falls Erwachsene sich als Jugendliche ausgeben, so haben diese die Möglichkeit die Applikation zu nutzen und eine direkte Meldung an die britische Behörde abzusetzen. Gleichzeitig signalisiert diese App (ist für alle sichtbar) auch potentiellen Belästigern, dass der Inhaber des Profils einen besoners kurzen Draht zu den Strafverfolgungsbehörden hat. Dieses soll eine abschreckende Wirkung haben und auch die Eltern der Jugendlichen beruhigen.

Im Vorfeld der Verhandlungen zwischen Facebook und Ceop hatte sich Facebook immer wieder geweigert solche Applikationen zu installieren, da sie die eigenen Meldesysteme als ausreichend erachteten.

Man darf gespannt sein, was aus der einen oder andren News rund um Facebook wird. Vielleicht muss Facebook ja wirklich 84 Prozent zahlen oder sich mit einer Einmalzahlung abfinden lassen und vielleicht werden ja zukünftig auch Nackthunde in Profilen auf Facebook verboten und den Notrufbutton wird es sicherlich bald EU-weit geben.
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