Das Windows 10 Fall Creators Update

Posted by GSL-Team - 12. Mai 2017 - News, WebWirtschaft - No Comments

Auf seiner Entwicklerkonferenz Build in Seattle stellte Microsoft jetzt erstmals die Neuerungen beim nächsten großen Update für sein Betriebssystem Windows 10 vor, das unter der Bezeichnung Fall Creators Update im Herbst erscheinen soll.

Wichtigste Neuerung des Upgrades soll die verbesserte Zusammenarbeit von Windows-10-Rechnern mit anderen Mobilgeräten, die unter Android von Google und iOS von Apple laufen.

Statt (wie bisher recht erfolglos versucht) Windows-Smartphones in den Markt zu pushen, will Microsoft jetzt doch lieber den plattformübergreifenden Datenaustausch verbessern. So sollen die Benutzer mit Cortana bei der Arbeit mit Dokumenten, Apps und Internetseiten nahtlos weitermachen können, auch wenn sie zwischen Windows-, Android- und iOS-Geräten hin und her wechseln.

Clipboard zwischen den Welten

Cortana ist in das neue Clipboard integriert und kann Nutzern Inhalte intelligent anbieten.Eines neues Windows-Clipboard soll auch problemlos den Austausch von Daten zwischen den Geräten erlauben. Man muss sich selbst nach dem Fall Creators Update keine Email mehr schicken, um damit Daten vom Desktop auf sein Smartphone vice versa zu bekommen, verspricht Microsoft.

Zu diesem Zweck wird das Clipboard in Windows und Office vollständig neu entwickelt. Auf Mobilgeräten können dann Entwickler entsprechende APIs nutzen, um die Daten direkt in ihre Apps zu übernehmen. Als Anwendungsbeispiel zeigte Microsoft auf der Build Swiftkey auf Android, das einen Text zum Einfügen bereitstellte, welcher auf Windows 10 auf dem Desktop ausgeschnitten wurde.

Einfacherer Zugriff auf die Cloud

Außerdem wird auch die Funktion „One Drive Files on Demand“ eingeführt, die den Zugriff auf Dateien in der Cloud erlaubt, ohne diese erst komplett herunterladen zu müssen. Damit soll der Zugriff auf große Dateien von mobilen Geräten mit wenig Speicher vereinfacht werden.

Timeline – dynamischer Wiederherstellungspunkt

MicrosoftDie neue „Timeline“ gestattet es den Anwendern künftig, den Zustand des Rechners auf einen beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit zurückzusetzen, um an vergangenen Projekten nahtlos weiter arbeiten zu können. Laut Microsoft soll diese Funktion ebenfalls komplett cross-platform funktionieren.

Auch mit Linux soll Windows in Zukunft besser zusammenarbeiten. Die Distribution Ubuntu soll künftig über den Windows Store zu haben sein und sich auchleichter über das Windows-Subsystem für Linux installieren lassen – wenn man eine Pro- oder Enterprise-Version von Windows nutzt. Darüber kann man dann sogar Linux-Kommandozeilen-Programme unter Windows ausführen. Mit SuSE und Fedora sollen auch noch weitere Distributionen nachfolgen.

Story Remix mit automatischer Videobearbeitung

Windows 10: Ausblick auf das Fall Creators UpdatePassend zur Bezeichnung des nächsten Updates will Microsoft auch eine neue Creative App für Fotos und Videos veröffentlichen, die das einfache Zusammenstellen zu Alben und Video-Storys gestattet, die sich dann auch noch mit Musik unterlegen oder mit 3D-Objekten schmücken lassen.

 Facebook Like

No comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.