Blackberry am Ende?

Posted by GSL-Team - 9. Mai 2011 - News, WebWirtschaft - 18 Comments

Als Managerspielzeug war das Blackberry zu seiner Zeit mehr Kult als iPhone und iPad heute bei wem auch immer. Während diese zu den führenden Mitnehm-Computern wurden – und zwar mit satten 80 % Marktanteil – hat das Blackberry seinen Glanz verloren. Wenn der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) nicht endlich gegensteuern kann, ist es bald vorbei mit dem ehemaligen Kult-Objekt.

Obwohl der Gründer Mike Lazaridis nur Gutes in der Zukunft sieht, steckt RIM in einer Existenzkrise, auch die beiden neuen Modelle, die gerade vorgestellt wurden, haben keine Besserung gebracht. Apple’s iWasauchimmers und Google’s Android rollen gerade den Smartphone-Markt auf, während RIM viele Entwicklungen einfach nicht mitbekommen zu haben scheint.

Schon am vorletzten Freitag brach der Kurs von RIM um 14 % ein, und in der letzten Woche ging es weiter runter…Facebook Like

18 comments

  • cokefridge (1 comments) sagt:

    RIM war so lange im Rennen, wie das mobile Internet einfach zu teuer und insbesondere zu langsam war. Da dies aber nicht mehr der Fall ist, setzen sich halt am Markt die 0815-Nutzer – Lösungen durch – das ist ja völlig klar. Android und iPhone profitieren hierbei einfach von der Masse der Entwickler.
    Blackberrys sind im Unternehmenseinsatz zwar immer noch meistvertreten. Das liegt aber vornehmlich an bestehenden Strukturen und noch leicht mangelnder Anbindungsmöglichkeiten von iPhone und Android. Dank Zertifikats-Massenkonfiguration und Co. fallen solche Probleme aber nach und nach weg. Ist ja nicht so, als gäbe es keine Unternehmen, die sich auf die Entwicklung solcher Lösungen spezialisieren – ein Markt existiert ja.
    Das Blackberry-Prinzip hat klare Vorteile, aber auch enorme Nachteile. Schlimmer find’ ich eigentlich, dass RIM immer noch die Arroganz von vor 5 Jahren besitzt und anscheinend von einer enormen Marktbedeutung des eigenen Unternehmens ausgeht. Die mangelnde Kundenorientierung beim RIM PlayBook zeigt das wohl eindeutig – FLOP!

  • Das Orakel (1 comments) sagt:

    So Ihr Lieben,
    achtet auf meine Worte: In spätestens zwei oder drei Jahren ist RIM tot wie Apfelkuchen. Neben iOS und Android wird vielleicht noch Windows bestehen können. Vielleicht. Alles andere wird im oberen Preissegment, da wo das Geld verdient wird, untergehen.
    Das Orakel

  • Peter (9 comments) sagt:

    BlackBerrys gingen, so lange Nutzer sich sicher sein konnten, daß die verschlüsselten Botschaften von niemandem mitgelesen werden konnten.
    Seit dem RIM mit Ländern wie Dubai aber Abhörveträge einging, ist das Ding für Manager wertlos.
    So kann eine Firma ihre Plattform ins Aus schiessen.

  • jens huber (1 comments) sagt:

    als it-admin dieses:

    im busines bereich wird sich rim keine sorgen machen.
    BBs “spielen” halt dann nicht in der bistro szene mit.

    passd scho

  • PamPam (1 comments) sagt:

    @Alexander Ihls: Vorteil eines BB ist die sehr hohe Datenkompression welche die Kosten für Emailempfang mit und ohne Attachments bei Weltweitem Einsatz sehr gering hält. Besser, schlechter, gleich gut hängt immer davon ab welche ansprüche man setzt. Ich nutze selbst seit Jahren Beruflich BB´s, bin mit vielem bei BB nicht zufrieden aber dennoch gibts im Bussiness Bereich nichts besseres. Einige Kollegen wechselten von BB zu iPhone bis die erste rechnung kam. Die lag aufgrund der Datenmenge 3x höher als bei BB.Privat sieht das anders aus da stehn die Äpfel in erster Front gefolgt von Android Phones. So sehr ich mein Galaxy Tab privat auch schätze…. Beruflich brauch ich kein Flash Video, kein im Web Browsen oder hunderte bunter Apps. Bevor jemand über ein Produkt her zieht sollte er sich gedanken über seine Anforderungen machen und dann entsprechend wählen.

  • ernie (1 comments) sagt:

    Mal abgesehen von den unglaublich vielen Fehlern die RIM meiner Meinung gemacht hat, abgesehen von den veralteten Modellen, dummen Vertragsoptionen, fehlenden Apps, Flopgeräten und und und.
    Ich liebe meinen BlackBerry Bold. Aus einem Grund: TASTATUR. So genial wie Apples Touchscreen die Handywelt revolutioniert hat, so sind Blackberrys die einzigen sinnvollen Smartphones mit Tastatur. Wieso alle auf den Touchscreenzug aufgesprungen sind, weiß ich nicht, aber wenn man sich mal die Tastaturgeräte anschaut müsste RIM zurecht Marktführer sein.
    Fast jeder Besitzer, von Touchscreenhandys, mit Ausnahme von iPhones und einigen HTCs, den ich kenne ist unzufrieden. Kaum eine Firma bietet überhaupt ausgereifte Touchscreentechnologien. Das ist das Android-Problem. Offene Plattform, allerdings zu billig und daher in zu schlechten Geräten verbaut. Dazu kein Kultfaktor, ich glaube die Androidblase wird schneller platzen als RIM. Vorausgesetzt RIM setzt auf das richtige Pferd.

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