Aus WePad wird WeTab – Alternative zum iPad

Posted by malo - 10. Mai 2010 - News - 5 Comments

Reine Spekulation oder knallharter Hintergrund? Um das Produkt am internationalen Markt für Tablet-Computer sehr deutlich abzugrenzen, ändert man ab sofort den Produktnamen von WePad in WeTab. Ob der Name zu stark an Apple erinnert? Hat es jemanden gestört oder gibt es vielleicht sogar schon anwaltliche Schreiben oder möchte man den Namen vorsorglich vermeiden?

Vielleicht spielt aber auch einfach die nicht so gute Presse des WePad eine Rolle? Die Hersteller jedenfalls betonen immer wieder, dass es ihre Idee sei die da umgesetzt wurde und nicht von Apple stammt.

Eine eigene Oberfläche, Netbook-Hardware und Linux. Es wiegt 800 Gramm und ist 28,8 x 19,0 x 1,3 cm groß und bringt einen 11,6 Zoll Touchscreen mit. Das Gehäuse ist aus Magnesium.Aluminium.

Auch die inneren Werte können sich sehen lassen. Wlan und Bluetooth sind Standard und Intels Atom.Prozessor N450 taktet mit 1,66 Gh. Zwei USB-Anschlüsse, ein Kartenloser und eine Web-Cam sind ebenfalls mit an Bord und die Akkulaufzeit soll sechs Stunden betragen.

Die Preise sind sehr attraktiv gehalten und gerade jetzt, wo die deutschen Preise für das Ipad bekannt wurden, ist der Einsteigerpreis mit 449 Euro für eine 16 GB Version sehr attraktiv. Die 32 GB-Version mit UMTS, GPS und Grafik-Chip der die Wiedergabe von HD-Videos möglich macht, soll 569 Euro kosten und ist 50 Gramm schwerer.

Meinung: Eine echte Alternative zum Apple-Gerät, wobei man es auch anders herum ausdrücken kann. Warum amerikanische Elektronik kaufen, wenn die deutsche so deutlich günstiger und sicherlich auch nicht schlechter ist??

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5 comments

  • Michi (1 comments) sagt:

    Dieses Weteil ist doch grad mal 50 € günstiger. Was ist denn daran attraktiv?
    Zusätzlich kommt es auf das Handling und die Funktionalität an. Auch mit dem Betriebssystem und der Akkulaufzeit wird Apple nicht zu schlagen sein. Nicht das ich ein Ipad kaufen würde, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich die 50 € lieber in das Original mit hoher Qualität und perfektem Touchscreen stecken.

    • malo (24 comments) sagt:

      Wenn ich die Wahl hätte, würde ich und natürlich nur ich persönlich die 50 Euro sparen und ein deutsches Teil kaufen, mit deutschem Support, falls mal etwas sein sollte. Ist aber auch nur eine Meinung.

  • Kalle (2 comments) sagt:

    Wer sich nicht von Apple wie eine willenlose Puppe an der Nase herumführen lassen möchte, ist auf das WePad geradezu angewiesen! Mit dem abgeschlossenen
    System des IPads möchte Apple künftig diktieren, welche Medien seine Kunden konsumieren dürfen und welche nicht: nämlich keine, die nicht von Apple stammen oder an denen Apple nicht wenigstens wirtschaftlich partzipiert.

    Das IPad ist deshalb nur etwas für ganz dumme!

    • malo (24 comments) sagt:

      Genau so sehe ich das auch… dennoch nicht ganz so hart, denn des Menschen Wille ist sein Himmelreich…

  • Ullrich (1 comments) sagt:

    Apple hat aus irgendeinem Grund immer noch den Nimbus des hippen, stylishen Underdogs. Sowohl die Kommunikations-Policy als auch die Art und Weise wie restriktiv Apps, Erweiterungen, Inhalte und Kompatibilitäten gehandhabt werden, würden bei genau den Apple-Fans Stürme der Entrüstung auslösen – handelte es sich um Microsoft.
    Für mich stellt das WeTab jetzt eine echte Alternative dar.
    Allein die Tatsache, dass das WeTab für Erweiterungen ausgelegt ist, dass es externe Anschlüsse bietet, dass es mit Standardhardware erweiterbar ist, dass es eine normale Sim-Karte benötigt, macht dieses Device, das ich auch mit lokalen Providern im Ausland nutzen möchte, für mich sehr interessant.
    Letztendlich wird über den Erfolg des WeTabs entscheiden wie gut PDF, Exchange-Mail und Calendar und Microsoft-Office eingebunden sind.
    Dass der Flash-Player verfügbar ist, und nicht nur das von Apple propagierte HTML5, macht das WeTab für mich umso attraktiver.
    Das Hip-Element eines “grossen iPhones” ist irgendwann einmal ausgereizt und letztendlich wird der Produktivitäts und Erweiterbarkeits-Aspekt entscheiden.
    Ich denke, dass Neofonie hier ein ganz grosser Wurf gelungen ist.

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