Adobe 20% Umsatzeinbruch, nun wird investiert

Posted by Rieke - 16. September 2009 - News, WebWirtschaft - 6 Comments

adobe-logoAuch Adobe hat unter der Krise zu leiden, angesichts der stolzen Produktpreise ist es aber vielleicht auch nicht verwunderlich wenn die Kunden in Zeiten der Krise lieber noch ein Weilchen ihre alte Software weiter nutzen statt in teure neue Versionen zu investieren.

Um ca 20 % ist der Umsatz bei Adobe im vergangenen Quartal gefallen, die Rede ist von  enttäuschenden Verkaufszahlen der mittlerweile vierten Auflage der Creative Suite, die „weit von dem entfernt sind, was wir erwartet hatten“.

Aber der US Softwarehersteller ist zu lange im Geschäft um einfach die Hände in den Schoss zu legen, Adobe plant statt dessen den Internetanalyse-Spezialisten Omniture für 1,8 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro) übernehmen. Die Regulierungsbehörden müssen hierbei noch ihre Zustimmung geben, es wird mit einem Abschluss der Aktion im November gerechnet.

Omniture ist ein Spezialist für Optimierungssoftware für den Online-Bereich. Die Verfahren von Omniture könnten den Kunden von Adobe dabei helfen, die Nutzung von kreativen Web-Techniken wie Flash zu messen und zu verbessern, erklärte Adobe-Vorstandschef Shantanu Narayen am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

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6 comments

  • Jared (7 comments) sagt:

    Vielleicht sollte man die Creative Suite einfach mal um 40% billiger machen. Das würd die Umsätze steigern lassen ;)
    Aber ne, man kauft lieber noch mehr ein.

  • Rieke (150 comments) sagt:

    Eine Kombination von beiden wäre gut. Durch senken der Produktpreise eine größere Kundschaft einbinden und zum kaufen verlocken, dann das neue Unternehmen kaufen (was ja an sich eine Bereicherung für Adobe Produkte wird) und damit dann die neue Generation der zukünftigen Suite aufwerten.

    Aber generell ist nur der Umsatz und Gewinn “gesunken”, noch schreibt Adobe ja sehr schöne schwarze Zahlen, noch also für das Unternehmen kein Grund uns Preisnachlässe zu geben *ach verdammt* ;)

  • l0u1sa (8 comments) sagt:

    Es würde vllt helfen, wenn man sich das CS-Bundle selbst zusammenstellen könnte.
    Billiger machen (@Jared) wäre zwar nicht schlecht, aber mir würde es schon reichen, wenn ich mir selbst meine Programm-favoriten zusammenstellen kann, anstatt mich auf ihre “design premium” oder “web” – bundles verlassen muss. Meist fehlt mir bei einem von dem ein einziges Goodie aus dem anderen. Und das für ein Heidengeld!

    • Rieke (150 comments) sagt:

      SEHR gute Idee, auch mir würden kleine Pakete reichen und dann sind es meist 1-2 Tools die mir fehlen und nur in den teuren Suites vorhanden sind.
      Aber … ich fürchte dann würden sie die dicken Pakete gar nicht mehr los und würden die einzelnen Teile teurer machen um keinen Umsatz ein zu büßen :)

  • l0u1sa (8 comments) sagt:

    “einfach” eine bundle staffelung von 3, 5, 7 oder all inclusive Komponenten … und die “ganz kleinen” (bridge und co.) per zusatzzahlung, oder so mit drin.
    Dann könnte ich mir Phtoshop, InDesign und Flash aussuchen und andere vllt eher Soundbooth, Premiere, AfterEffects, Flash und Dreamweaver … je nachdem wieviele und welche Komponenten man braucht …

    Wie die ihren Umsatz sonst ankurbeln sollen: ka
    Programme günstiger machen: Jo!

    zumal die vom Preis-Leistungsverhältnis unverschämt sind, da Adobe fast immer (ja es gibt auch ausnahmen) die Vorgängerversion verwurstet und damit den Preis erhöhen! Das Unverschämteste war “damals” Flash!

    Von Macromedia zu Adobe war Flash eine Katastrophe. Was haben die Entwickler mit dem ehemals guten Programm angestellt? arg! Ich schäme mich dafür fast! Ja ich benutze immernoch Flash MX – das reicht aus für ein bisschen bling bling und wusch :)

  • […] 600 Stellen gestrichen um die Kosten zu senken. Im September dann für 1,8 Milliarden Dollar die Übernahme des Webanalyse-Spezialisten Omniture, auch dort wurden Stellen […]

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