„Jugend forscht“ – Innovation könnte Handymarkt revolutionieren

Posted by malo - 15. April 2010 - News - 1 Comment

Zwei jungen Tüftlern aus Baden-Württemberg wurde ein Sonderpreis zu Teil der mit 250 Euro dotiert ist. Dies sind allerdings Peanuts, wenn sich die entwickelte Innovation auf dem Handymarkt etabliert und so ganz schlecht sind die Aussichten nicht. Die beiden Jungs entwickelten einen zusätzlichen Empfänger für Smartphones und dieser sorgt dafür, dass Akkus 30 mal mehr Standby-Zeiten verliehen bekommen.

Das die Akkus von Smartphones schnell schlapp machen, nach nur wenigen Stunden, ist ein Übel, welchem die beiden nicht weiter aufsitzen wollten. Stromfressende Touchscreens und GPS-Empfänger sowie schnelle Prozessoren sorgen für ein schnelles Ende der Akkuzeiten und wehe man hat das Ladegerät nicht in der Nähe. Die Idee der Erfinder Rene Eschenweck und Sven Breidenbach ist simple und genial zu gleich. Der zusätzliche Empfänger aktiviert das Smartphone erst, wenn wirklich ein Anruf oder eine Shortmessage eingeht und sobald das Telefonat beendet ist, schaltet sich das Gerät gleich wieder aus. Die Energieeffizienz ist enorm, denn normale Handys werden bis zu 70 mal im Jahr aufgeladen und dank des zusätzlichen Empfängers muss man zukünftig das Akku nur noch 3 mal aufladen.

Die beiden Tüftler haben den Sonderpreis „Mobilfunk“ erhalten, weil hier die immer knapper werdenden Ressourcen nachhaltig durch gesteigerte Energieeffizienz geschützt werden und das sei eben ein sehr zukunftsorientiertes Thema, so Dagmar Wiebusch, die Geschäftsführerin des Informationszentrums Mobilfunk „IZMF“ und Stifterin des Sonderpreises.

Die beiden Tüftler arbeiten zur Zeit an einer kleineren Version Ihrer Erfindung und als Patent ist diese bereits angemeldet. Zukünftig soll es möglich sein, die Empfangseinheit direkt in die Handys ein zu bauen und somit ist diese Erfindung auch für große Handyhersteller interessant denn diese kämpfen zur Zeit dagegen an, dass den teuren und gut ausgestatteten High-End-Modellen am Ende eines Tages der Strom aus geht. Aufgrund dieser Tatsache ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass die Erfindung der beiden die gesamte Handybranche einfach erobert, gar nicht so klein. Die 250 Euro Preisgeld sind dann nur noch ein kleines Taschengeld.

Meinung:

Prima, weiter so, man möchte den Jungs die Daumen drücken für die Hoffnung, dass wieder ein Produkt „Made in Germany“ Einzug findet in die Welt der „Großen“ und „Mächtigen“ Handyhersteller.

T-online

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One comment

  • Guido (1 comments) sagt:

    Es ist immer wieder erstaunlich, was für sensationelle Entwicklungen bei Jugend forscht raus kommen. Sehr schönes Projekt, das man auf jeden Fall, gegen alle Kürzungsversuche, unterstützen sollte.

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